Proxmox VE 4.4 mit neuem Ceph-Dashboard

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Proxmox Server Solutions GmbH hat am 13.12.2016 Version 4.4 der Virtualisierungsplattform Proxmox Virtual Environment (VE) veröffentlicht.
Neben zahlreichen Verbesserungen und Updates gibt es ein neues Dashboard für Cluster und Ceph.

Ceph-Dashboard
Das neue Ceph-Dashboard zeigt dem Administrator eine umfassende Übersicht über den Ceph Status, die Ceph Monitore, die Ceph OSDs und die aktuelle Performance und Auslastung des Ceph-Clusters. Zusammen mit dem bereits existierenden Disk-Management vereinfacht das neue Dashboard die Benutzerfreundlichkeit und Administration von Ceph und dem kompletten Software-defined Datacenter steht nichts mehr im Wege.

Unprivilegierte Container
Unpriviligierte Container lassen sich jetzt direkt am GUI erstellen, bisher war dies nur über Kommandozeile möglich. Aktuelle LXC Templates für diverse Betriebssysteme stehen aktualisiert zur Verfügung. Neu ist auch die CPU Core Limitierung um die Rechenleistung zwischen Containern entsprechend aufzuteilen. Die neue Container Restart Migration hilft bei Serverumbauten bzw. bei Wartungsarbeiten am Host.

High Availability Stack
Neues bringt auch der Proxmox VE HA Stack, hier wurden auf Anregung der Community einige Neuerungen implementiert und Verbesserungen im HA Webinterface durchgeführt. Die beiden Tabs “Ressource” und “HA Status” wurden zusammengeführt. Eine einheitliche Ansicht für den aktuellen HA-Status mit Möglichkeit zum Bearbeiten und Hinzufügen von HA-Ressourcen wurde hinzugefügt. Ein neuer Editor für HA-Gruppen erlaubt nun das Setzen von Prioritäten direkt über das GUI.Alle diese Änderungen und Verbesserungen im HA Stack sind bereits in der Referenzdokumentation (über den Help Button) direkt über das Webinterface abrufbar.

Neu in Proxmox VE 4.4 ist auch ein dediziertes Live Migrationsnetzwerk (nur über Kommandozeile).

 

IPv6 Ready - Wir können IPv6!

Die Webseite www.hartenauer.de ist bereit für IPv6

 

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Univention Corporate Server als kostenfreie Core Edition

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Ab sofort gibt es für Univention Corporate Server (UCS) auch eine kostenfreie Variante für den kommerziellen Einsatz: die neue UCS Core Edition.

Damit haben neben Privatanwendern nun auch Administratoren in Unternehmen die Möglichkeit, Univention Corporate Server einzusetzen, ohne Maintenance Subskriptionen kaufen zu müssen. UCS kann somit hervorragend als Plattform für den Betrieb, das Management und die Integration von Anwendungen aus dem App Center “on premises”, in der Cloud und auch in hybriden Umgebungen eingesetzt werden.
Für die UCS Core Edition stehen selbstverständlich regelmäßig Sicherheitsupdates und Upgrademöglichkeiten zur Verfügung.

Neben der kostenlosen UCS Core Edition, die im Gegensatz zur bisherigen „free for personal use“-Lizenz auch kommerziell und für eine uneingeschränkte Nutzeranzahl eingesetzt werden darf, hat Univenton auch die Enterprise Subskriptionen angepasst und erweitert.

Kostenfreie Core Edition und vier kostenpflichtige Subskriptionen

Univention bietet nun vier kostenpflichtige Bezugsmodelle für UCS an:
Base Subscription
Standard Subscription
Premium Subscription sowie
„UCS Cloud Edition“ für Cloud Service Provider

Die UCS Base Subscription, UCS Standard Subscription und UCS Premium Subscription beinhalten nun standardmäßig die Lizenz für Domain-Services für die ersten 10 Nutzer/ Clients in einer Domäne.

Damit wird gerade für kleinere Unternehmen der Einsatz kommerzieller Subskriptionen, die längere Pflegeintervalle und professionellen Support mitbringen, noch attraktiver. Diese Service-Abonnements garantieren unseren Kunden professionellen Support, längere Softwarepflege, Produkthaftung, Schutz vor Copyright-Verletzungen, Service Level Agreements und mehr.
Die Varianten unterscheiden sich im Wesentlichen durch ihren Support-Level und die angebotenen Support-Prozesse.

 

Proxmox Virtual Environment 3.4 freigegeben

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Proxmox Server Solutions GmbH hat die Version 3.4 seiner Open-Source Servervirtualisierungslösung Proxmox Virtual Environment (VE) zum Download freigegeben. Herausragende Neuerungen sind das integrierte ZFS Filesystem, ein ZFS Storage Plug-in und Hotplug. Die neue Version basiert auf dem aktuellen Debian Wheezy 7.8 und ermöglicht neu auch NUMA-Support (engl. für Non-Uniform Memory Access). Für 3.4 haben die Proxmox-Entwickler viele Funktionsanfragen von Nutzern berücksichtigt und einige GUI-Verbesserungen hinzugefügt, darunter die Funktionen Start/Stop aller VMs, Migration aller VMs sowie auch eine Trennfunktion für virtuelle Netzwerkkarten.


Proxmox VE 3.4 integriert das ZFS Filesystem (OpenZFS). ZFS kombiniert Filesystem und Logical Volume Manager in einem, erlaubt enorme Speicherkapazitäten und ist ebenfalls Open Source. Durch den neuen Proxmox ISO-Installer können Nutzer in Version 3.4 ihr bevorzugtes Root-Filesystem bereits während der Installation auswählen (ext3, ext4 oder ZFS). Alle ZFS RAID-Level werden unterstützt, also RAID 0, 1 und 10 sowie RAIDZ-1 bis 3. ZFS mit Proxmox VE kann entweder als lokales Verzeichnis genutzt werden, mit Unterstützung für alle Contentspeichertypen (anstatt ext3 oder ext4), oder als zvol Block-Storage, aktuell mit Unterstützung von KVM-Images im Raw-Format (mit dem ebenfalls neuen ZFS Storage Plug-in). Das ZFS Storage Plug-in erlaubt die Nutzung von einem lokal installierten ZFS-System und erlaubt Live Snapshots und Rollbacks. Auch platz- und leistungssparende verlinkte Vorlagen und Klone sind möglich. Das neue ZFS Storage Plug-in ergänzt die bereits in Proxmox VE verfügbaren Plug-ins für ZFS für iSCSI, Ceph, GlusterFS, NFS, iSCSI und andere.


Mit der neuen Funktion „Hotplug“ können virtuelle Festplatten, Netzwerkkarten oder USBs während des laufenden Serverbetriebs installiert oder ausgetauscht werden. Bei allen anderen installierten virtuellen Hardware-Komponenten, welche Hotplug noch nicht ermöglichen, wird ab Proxmox VE 3.4 der Vermerk „anhängige Änderungen“ im Web-GUI angelegt. Dies ermöglicht dem Admin den jeweils realen aktuellen Status seiner Änderungen im Blick zu behalten.

 

 

Neuerscheinung: iBackOffice 3.0

Seit gestern ist die neue Version von iBackOffice 3.0 veröffentlicht.

Es gibt hier hier 3 unterschiedliche Versionen:

  • iBackOffice Lite - Linux SBS Zentyal 3.2
  • iBackOffice Standard - Linux SBS Zentyal 3.2
  • iBackOffice Standard - Windows Server 2012 R2

 ibackoffice logo

Die ganzen Systeme sind vorkonfiguriert und als KVM (Proxmox) VM und VMware ESXiVM erhältlich.

 Genauere Informationen auf der Webseite von iBackOffice

 

 

Windows Server 2012 R2 - Das Microsoft Cloud OS

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Als Kernstück des Cloud-Betriebssystems von Microsoft unterstützt Windows Server Kunden bei der Umgestaltung ihres Rechenzentrums. Hierbei werden technologische Fortschritte und neue hybride Cloud-Funktionen genutzt, um die Stabilität zu erhöhen, die Verwaltung zu vereinfachen, die Kosten zu senken und die Bereitstellung von Diensten für das Unternehmen zu beschleunigen.

Windows Server 2012 R2 ist eine bewährte Cloud- und Rechenzentrumsplattform für Unternehmen, die so skaliert werden kann, dass Ihre größten Arbeitsauslastungen ausgeführt werden und gleichzeitig zuverlässige Wiederherstellungsoptionen zum Schutz vor Dienstausfällen verfügbar sind. Sie trägt dazu bei, die Zeit bis zur Nutzung zu eschleunigen, indem Ihre zugrunde liegende Infrastruktur vereinfacht wird und Sie durch die Verwendung von Standardhardware Kosten senken können. Mit Windows Server 2012 R2 können Sie schnell Anwendungen und Websites erstellen, bereitstellen und skalieren. So können Sie Arbeitsauslastungen zwischen lokalen Umgebungenund der Cloud verschieben. Außerdem können Sie flexiblen Remotezugriff auf Unternehmensressourcen gewähren und gleichzeitig Identitäten im gesamten Datencenter und in der Cloud verwalten. Außerdem können Sie wichtige Geschäftsdaten schützen.

 

Zentyal 3.2 Linux Small Business Server

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am 19.09.2013 stellte die Firma Zentyal aus Zaragossa in Spanien ihr neustes Produkt, den Zentyal Server 3.2 vor. Das System ist als Alternative zu der mittlerweile von Microsoft einstellten Lösung Small Business Server zu sehen. Zentyal 3.2 präsentiert sich als Komplettlösung für KMU's. Der Zentyal Server stellt Infrastrukturdienste wie DHCP, DNS, VPN und LDAP bereit, arbeitet als Internet Gateway mit Firewall, als Webserver und jetzt neu mit Intrusion Prevention. Weiterhin ist der Druck- und Dateiserver Samba, jetzt in der aktuellen Version 4.1, mit an Bord. Der zentrale Bestandteil der Zentyallösung ist die gelungene Integration der Groupwarelösung der Firma Zarafa. In dieser Kombination stellt dieses System eine echte Alternative zum Microsoft Small Business Server Server inkl. dem Groupwareserver Exchange dar.

Technisch basiert das aktuelle Zentyal 3.2 Release auf der Ubuntu Serverversion 12.04.3 mit dem Linuxkernel 3.8. Die wichtigste Neuerung ist die Integration von Samba 4.1. Dieses stellt einen Active-Directory-kompatiblen Verzeichnisdienst zur Verfügung. Mit diesem ist es möglich bestehende Dienste und Benutzer von Windows Servern auf Zentyal zu migrieren. Das verbesserte IDS (Intrusion Detection System) heisst jetzt Intrusion Prevention, da es jetzt Angriffe auf den Server nicht nur erkennen, sondern auch Gegenmaßnahmen einleiten kann. Ein starke Verbesserung kam auch der Managementoberfläche zu Gute. Die Antwortzeiten haben sich hier deutlich verbessert.

Das Zentyal System gibt es in 3 Ausführungen. Einer kostenlosen Community Version, der Small Business Variante (bis 25 Benutzer) für 495,- € pro Jahr und der Enterprise Variante (unlimitierte Benutzeranzahl) für 1195,- € pro Jahr.

 

Proxmox Virtual Environment 3.1 freigegeben

Neue Funktionen: Enterprise Repository Updates via GUI SPICE GlusterFS Plugin

Proxmox Virtual Environment (Proxmox VE) gab am 21.08.2013 die Veröffentlichung der Version 3.1 bekannt. Die aktuelle Version kommt mit neuen Funktionen und Diensten: Darunter zwei neue Paket-Repositories, Updates via GUI, SPICE, dem neuen GlusterFS Plugin.

Enterprise Repository Proxmox führt zwei neue Paket-Depots mit dem Namen "PvE-Unternehmen" und "PvE-no-Abonnement". Beginnend mit Proxmox VE 3.1, ist das Standard-Repository die Proxmox VE Enterprise-Repository. Es ermöglicht den sicheren Zugriff auf stabile Updates, Sicherheits-Patches und Bug-Fixes und steht Abonnementen zut Verfügung. Proxmox VE Anwender, die den Abo-Service nicht verwenden wollen, können Updates über das "PvE-no-Abonnement"-Repository beziehen. Diese Pakete sind nicht ausgiebig getestet, deshalb ist das No-Abonnement Repository nicht für den Produktivbetrieb empfohlen.

Updates via GUI Die neu integrierte Update-Funktion zeigt dem Administrator alle verfügbaren Updates, Sicherheits-Patches und Bug-Fixes über das GUI als auch über E-Mail-Benachrichtigung an. Aktualisieren der Update-Liste und die Modernisierung des Systems können mit nur wenigen Klicks durchgeführt werden. Changelogs sind in der GUI einsehbar. Ein Upgrade über die Befehlszeile (CLI) ist weiterhin möglich.

SPICE (Simple Protocol for Independent Computing Environments) Spice erreicht eine User Experience ähnlich einer Interaktion mit einem lokalen Rechner, bei dem Versuch, entlasten die meisten der intensive CPU und GPU Aufgaben an den Client. Spice ist sowohl für LAN-und WAN-Nutzung, ohne Kompromisse bei der Benutzerfreundlichkeit. Mit Spice auf Proxmox VE ist einfach und sicher: Es wird in der Cluster-Umgebung integriert, die Benutzer-und System-Authentifizierung, und der gesamte Datenverkehr ist vollständig verschlüsselt. Proxmox VE 3.1 stellt Spice als Technologie-Vorschau.

GlusterFS Plugin Dieses Plugin neuen Speicher unterstützt die Verwendung von GlusterFS.

Fakten und Milestones Proxmox VE: Proxmox VE wird von mehr als 50.000 Rechner in 140 Ländern eingesetzt. Die GUI ist in 17 Sprachen verfügbar und die aktive Gemeinschaft zählt mehr als 21.000 Mitglieder des Forums.

 

Freie Software und Open Source

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das waren auch dieses Jahr am 24. und 25. August die Themen der FrOSCon (Free and Open Source Software Conference). Jedes Jahr im Spätsommer veranstaltet der Fachbereich Informatik der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg mit Hilfe der LUUSA und des FrOSCon e.V. ein spannendes Programm mit Vorträgen und Workshops für BesucherInnen aller Altersklassen, die Freie Software einfach nutzen, kenenlernen wollen oder schon selbst entwickeln. Eine Ausstellung mit Ständen von Open-Source Projekten und Firmen, die in dem Bereich tätig sind, rundete das Angebot ab. Beim Social Event am Samstagabend können sich Besucher, Vortragende und HelferInnen austauschen und zusammen feiern.

 

Zu den wichtigen Themenschwerpunkten zählte vor allen Dingen das MySQL Datenbanksystem, welches eines der weltweit am weitesten verbreiteten relationalen Datenbanksysteme ist. MySQL wurde durch Oracle im Januar 2010 durch die Übernahme von Sun übernommen.

  • New replication features in MySQL 5.6
  • MySQL Performance Schema (MySQL 5.6) - Best Practices
  • MySQL Security Past and Present - Oddities, problems, solutions. What's new in 5.6 ?
  • High Performance MySQL for Developers

 

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