Neues Release von Univention Server 4.3

Mit Univention Server 4.3 kann der Administrator die mit dem Vorgänger eingeführten Portale für Nutzer einfach individualisieren.

Aber auch unter der Haube gibt es viele Neuerungen.
Als dritte Minor Release erweitert Version 4.3 den Univention Corporate Server (UCS) um mehrere Funktionen.
Eine zentrale Neuerung ist, dass der Administrator die mit Version 4.2 eingeführten Portale für Nutzer individuell per Drag & Drop erstellen können.
So lassen sich für unterschiedlichen Arbeitsgruppen jeweils andere zentrale Zugänge bereitstellen.
Im Portal finden sich alle für den Anwender relevanten Applikationen und Dienste.

 UCS Portal 4 3 EN 3 591x363


Mit UCS 4.3 lässt sich das Portal maßgeschneidert fürs eigene Unternehmen einrichten.
Außerdem wechseln die Entwickler wieder die Basis: Statt Debian 8 Jessie kommt nun Debian 9 Stretch zum Einsatz.
Ferner gibt Univention an, dass sie gleichzeitig über 20.000 Pakete aktualisiert und angepasst haben.
Erstmals mit an Bord sind unter anderem MariaDB und Nagios 4.
Den Kernel haben sie jedoch nicht modifiziert, womit sich das Unternehmen eine hohe Kompatibilität zur eingesetzten Hard- und Software des Nutzers verspricht.
Ebenfalls neu sind die vereinheitlichten Nutzerkonten, die sich in drei Typen unterteilen: Adressbucheinträge, die lediglich für die Kontaktpflege gedacht sind, Authentisierungskonten, deren Inhaber sich ausschließlich per LDAP anmelden können, sowie reguläre Konten. Außerdem hat Univention die SAML-Authentifizierung mit der Kerberos-Anmeldung verknüpft.
Hinzu kommen viele weitere Neuerungen wie die Aktualisierung auf Samba 4.7, die Interessierte detailliert in den Release Notes nachlesen können.
UCS 4.3 erscheint als Open-Source-Software unter der AGPL.
Unternehmen können außerdem kommerzielle Varianten lizenzieren, die Support und weitere Dienste beinhalten.

Copyright © 2018 Hartenauer Consulting